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Welche Daten brauche ich für den Keratokonus Test?

Zur Durchführung des Tests zur Abschätzung des individuellen Keratokonus Risikos benötigen Sie die Hornhaut-Krümmungswerte im Zentrum SIM K1 und SIM K2, an der steilsten Stelle  K-max und die Hornhautdicke ct an der dünnsten Stelle. Diese Werte können Sie vom Augenarzt oder vom Optiker zum Beispiel durch eine Pentacam Untersuchung erhalten.

Grundlagen des Keratokonus Test

 

Der Test erlaubt eine Abschätzung der Wahrscheinlichkeit dass ein Keratokonus vorliegt. Er beruht auf der statistischen Auswertung von hunderten Keratokonus Augen und von ebenso vielen gesunden Augen. Die Höhe dieses Wahrscheinlichkeits Wertes ist auch ein Maß für den Grad des Keratokonus. 

Der Berechnung des Wahrscheinlichkeits Wertes beruht auf einer komplexen Analyse der Hornhautgeometrie auf Grund der einzugebenden Hornhaut Daten. Aus diesen Daten wird ein Wert F6 berechnet, der ein Maß für die Stärke des Keratokonus (Grad des Keratokonus) darstellt und der über eine komplexe Funktion mit der Wahrscheinlichkeit dass ein Keratokonus vorliegt korreliert ist. Je größer der Wert F6 ist, desto sicherer liegt ein Keratokonus vor und desto stärker ist der Keratokonus ausgeprägt. Der Wert F6 ist also eine kontinuierliche Maßzahl für die Stärke des Keratokonus. Bei sehr niedrigen F6 Werten gibt es einen Übergangsbereich zwischen kranken und gesunden Augen.

Das nebenstehende Bild zeigt beispielsweise die Verteilung des Wertes F6 bei Augen mit Keratokonus im Vergleich zu gesunden Augen. Der Wert F6 stellt eine Maßzahl für den Grad des Keratokonus dar.

Wichtig ist auch zu verstehen, dass es sich bei der Wahscheinlichkeits Analyse um eine statistische Berechnung handelt. Besonders bei sehr milden Keratokonus Formen oder gesunden Augen kann es daher im Einzelfall auch zu falsch positiven und falsch negativen Ergebnissen kommen. Der Test ersetzt daher auf keinen Fall den Besuch beim Augenarzt.

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