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Was ist Keratokonus?

Keratokonus ist eine fortschreitende Hornhauterkrankung, die durch zunehmende Ausdünnung und irreguläre Ausstülpung der Hornhaut gekennzeichnet ist. Da die Qualität und Regularität der Hornhaut entscheidend für die gute Sehfunktion ist, führt Keratokonus zu einem zunehmenden Sehverlust.

Etwa 1 Person pro 1000-2000 Einwohner leiden an Keratokonus. Die Seltenheit der Erkrankung ist wahrscheinlich einer der Gründe, warum die ärztliche Erfahrung mit der Behandlung des Keratokonus meist über einige "Standardbehandlungen" nicht hinausgeht. Die wichtigsten Entwicklungen der letzten Jahre sind

1. Crosslinking, das besonders bei frühen Stadien wenn die Sehschärfe noch gut ist eingestzt werden sollte um diese Sehschärfe zu erhalten.

2. CISIS / MyoRing, das dann zum Einsatz kommen solle, wenn die Sehschärfe schon herabgesetzt ist oder zusätzlich eine deutliche Fehlsichtigkeit (Kurzsichtigkeit) besteht.

Keratokonus wird in Europa meist im Alter zwischen 18 und 25 diagnostiziert. Je nach Verlaufsform auch früher oder später. Dabei klagt der Patient darüber, dass er trotz Brille immer schlechter sieht. Die Diagnose wird heutzutage mit topographischen Methoden (z.B. Pentacam) bestätigt.

Die Erkrankung kann manchmal nur einseitig ausbrechen. Meist sind aber beide Augen manifest betroffen. 

Dieses Bild zeigt die topographische Darstellung der Hornhautoberfläche bei Keratokonus

Wie die nebenstehende Pentacam Aufnahme eines Keratokonus zeigt, ist die Krümmung der Hornhaut nicht symmetrisch um das Hornhautzentrum, sondern im Allgemeinen dezentriert konisch und steil.

Dies ist die häufigste Keratokonusform. Es gibt aber auch zentrale Keratokonusformen, die dann durch ungewöhnlich starke Steilheit der Hornhautvorderfläche bei deutlich herabgesetzter Hornhautdicke imponieren.

Der Grad der Ausstülpung (Steilheit) und das Ausmaß der Verdünnung der Hornhaut bestimmt im Wesentlichen den Grad der Erkrankung. Eine normale Hornhaut hat eine Dicke von ca. 550 Mikrometer. Diese nimmt mit Fortschreiten der Erkrankung zunehmend ab - oft auch schubweise. 

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