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Moderne Behandlung des Keratokonus

Der Keratokonus ist eine Erkrankung der Hornhaut des Auges. Beim Keratokonus ist die Hornhaut zu dünn und unregelmäßig verkrümmt, was zu einer fortschreitenden Sehverschlechterung führt, die auch mit einer Brille nicht verbessert werden kann. 

Ziel der Behandlung ist es, die Sehschärfe zu verbessern und das Fortschreiten der Erkrankung aufzuhalten.

 

 

1. MyoRing: Bei herabgesetzter Sehschärfe.

MyoRing

Der MyoRing ist ein entscheidender Meilenstein in der Behandlung des Keratokonus. Die Behandlung mit dem MyoRing ist die derzeit modernste Technologie auf diesem Gebiet. Es gibt derzeit keinen Eingriff der ähnlich effektiv und sicher die Sehschärfe bei Keratokonus verbessern kann. Gleichzeitig kann durch den MyoRing auch das Fortschreiten der Erkrankung gestoppt werden. Der MyoRing wird in einem minimal-invasiven Eingriff in die Hornhaut eingebracht. Der Eingriff dauert nur wenige Minuten, ist schmerzfrei und reversibel. 

Die Behandlung mit dem MyoRing hat sich in den vergangenen 10 Jahren als die mit Abstand effektivste und sicherste Behandlungsmethode des Keratokonus erwiesen. Mehr als 10000 MyoRing Eingriffe wurden in den vergangenen 10 Jahren mit einer beeindruckenden Erfolgsrate von 95% durchgeführt. Es ist damit in den allermeisten Fällen möglich, harte Kontaktlinsen einerseits und die Hornhauttransplantation andererseits dauerhaft zu ersetzen. Die MyoRing-Behandlung gehört zu den sichersten Augenoperationen überhaupt und ist die einzige, die sowohl die Sehkraft verbessern als auch das Fortschreiten der Erkrankung aufhalten kann. Der MyoRing ist ein geschlossener Ring aus medizinischem Kunststoff, der die unregelmäßige Hornhaut beim Keratokonus wieder regelmäßiger macht und damit die Sehschärfe verbessert. Gleichzeitig kann er bis zu 14 Dioptrien Kurzsichtigkeit korrigieren.

Video: Was ist Keratokonus?

Video: Wie kann der MyoRing die Sehschärfe verbessern?

Video: Wie kann der MyoRing das Fortschreiten der Erkrankung aufhalten?

2. KERALUX: Bei noch guter Sehschärfe.

Ist die Sehschärfe im Anfangsstadium der Erkrankung noch gut, so ist das Ziel einer Behandlung diese gute Sehschärfe zu erhalten. Dazu hat sich in den vergangenen 15 Jahren das Crosslinking-Verfahren etabliert. Dabi wird die Hornhaut ausgehärtet, sodaß ein Fortschreiten der Erkrankung aufgehalten werden kann. Crosslinking besteht aus 2 Schritten: Zunächst wird Riboflavin durch Auftropfen auf die Hornhaut in die Hornhaut eingebracht. Dann wird die mit Riboflavin getränkte Hornhaut mit UV-Licht bestrahlt, wodurch die Hornhaut gehärtet wird und damit einem weiteren Fortschreiten der Erkrankung entgegen wirkt.

Bei der konventionellen Bestrahlung der Hornhaut gibt es jedoch einige Fehlerquellen, wie Augenbewegungen, Kopfbewegungen und Hornhautkrümmungen, die die Effektivität der Behandlung beeinträchtigen können. Um diese Fehlerquellen auszuschalten steht mit KERALUX ein Bestrahlungssystem mit modernster Mikrotechnologie zur Verfügung, bei dem weder Augenbewegungen, Kopfbewegungen noch die Krümmung der Hornhaut einen negativen Einfluß auf das medizinische Ergebnis ausüben können.

Ist die Sehschärfe jedoch schon herabgesetzt, so ist es meist nicht mehr sinnvoll, ein Crosslinking durchzuführen, da ja damit die schlechte Sehschärfe "eingefroren" wird. Crosslinking führt nämlich zu keiner Verbesserung der Sehschärfe! In diesem Fall ist üblicherweise die MyoRing-Behandlung die beste Vorgangsweise, um sowohl eine visuelle Rehabilitation sowie einen Stopp des Fortschreitens der Erkrankung zu erreichen.

Video: Was ist der Vorteil von KERALUX Crosslinking gegenüber dem konventionellen Crosslinking?


NEU! Telemedizinische Konsultation.

Keratokonus ist eine seltene Erkrankung. Die MyoRing-Behandlung wird in Deutschland derzeit nur in München und Hamburg durchgeführt. Patienten müssen daher oft für die Abklärung, ob eine CISIS/MyoRing-Behandlung möglich ist, von weit her anreisen. Dr. Daxer, der Spezialist für die Behandlung in München, bietet nun die Möglichkeit, die ausführliche Befundbesprechung und das Aufklärungsgespräch telemedizinisch mittels einer Videokonferenz direkt zwischen dem Patienten und Dr. Daxer durchzuführen. Dabei muß der Patient vorher folgende Untersuchungsdaten bei seinem Augenarzt vor Ort erheben: 1. Sehschärfe mit und ohne Korrektur 2. Refraktion 3. Pentacam Aufnahmen mit Hornhautdicke und K-Werten. Der Patient spart sich dadurch die weite Anreise! Sollte die telemedizinische Befundbesprechung zu dem Ergebnis führen, dass eine CISIS/MyoRing-Behandlung möglich und sinnvoll ist, kann ein Termin zu einem Eingriff bei Dr. Daxer in München vereinbart werden. Dabei werden unmittelbar vor dem Eingriff noch einmal die Untersuchungsdaten kontrolliert und mit Dr. Daxer besprochen. Anfragen zur telemedizinischen Beratung durch Dr. Daxer sind per E-Mail unter info@cisis.com, über das Kontaktformular auf dieser Website oder per Telefon unter 0151-46839683 (Mo - Do von 08.00 bis 12.00) möglich.


MyoRing Behandlung des Keratokonus

Der Keratokonus ist eine seltene Erkrankung. Verfügbare Informationen für Patienten sind oft unklar und sogar widersprüchlich. Das folgende Video zeigt die Situation eines jungen Patienten mit Keratokonus, beschreibt die Erkrankung und erklärt die moderne Behandlung mittels MyoRing.

 

Der MyoRing kann als eine Art "permanente Kontaktlinse" betrachtet werden, die aber nicht wie eine normale Kontaktlinse als "gebogene Scheibe" auf der Hornhaut getragen wird, sondern als "geschlossener Ring" mit besonderen Eigenschaften 0.3 mm unter der Oberfläche in der Hornhaut liegt. Der MyoRing korrigiert damit die "falsche" Geometrie der Hornhaut in eine neue und "richtige" Form. Gleichzeitig ermöglicht er die ungestörte Versorgung mit Nährstoffen und die mechanische Stärkung des Gewebes. Er verbleibt dauerhaft in der Hornhaut, kann aber jederzeit einfach heraus gezogen werden - das Auge ist dann wie vorher.

CISIS korrigiert die Sehkraft permanent und dient zur Behandlung von Keratokonus in allen Stadien, komplizierten Kurzsichtigkeiten, post-LASIK Keratektasien und nach Hornhauttransplantationen, wenn das Ergebnis der Hornhauttransplantation nicht zufriedenstellend ist.

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