CISIS / MyoRing verbessert die Sehschärfe

Diese Form der Keratokonusbehandlung ist das Ergebnis eines langen Forschungs- und Entwicklungsprozesses, der spezifisch auf die Behandlung des Keratokonus ausgerichtet war. Die Technologie ist in vielen Fällen in der Lage, sowohl Kontaktlinsen als auch die Hornhauttransplantation zu ersetzen. Es ist sowohl eine visuelle Rehabilitation als auch ein Stopp der Progression beim Keratokonus möglich.

Erläuterung

Wie bereits im Kapitel Was ist Keratokonus? ausführlich erklärt, ist beim Keratokonus die Hornhaut unregelmäßig geformt. Dadurch ist es nicht mehr möglich, die einfallenden Lichstrahlen auf einen Brennpunkt zu vereinigen. Es kann daher kein scharfes Bild im Auge erzeugt werden. Die Situation des unbehandelten Keratokonus ist rechts in Bild 1 nochmals dargestellt. Die Situation nach Einsetzen des MyoRing ist daneben in Bild 2 dargestellt. 


Der MyoRing ist im Querschnitt durch die blauen Punkte symbolisiert. Durch das Einsetzen des MyoRing (blau) in die Hornhaut wird seine regelmäßige Struktur entlang des Umfanges auf die Hornhaut übertragen - wie eine Trommel eine regelmäßige Fläche auf dem aufgespannten Trommelfell bildet. Die Hornhaut nimmt daher wieder eine weitgehend regelmäßige Form an. Damit ist es wieder möglich, die einfallenden Lichtstrahlen wieder auf einen relativ guten Brennpunkt (grün) für die Abbildung im Auge zu vereinigen. 


Es entsteht wieder ein schärferes Bild wodurch die Sehschärfe meist erheblich verbessert werden kann. Einen Überbick über die Wirkungsweise der Behandlung kann man auch anhand der Diskussion in einem konkreten Fallbericht gewinnen, der durch Klick auf das untenstehende Bild heruntergeladen werden kann.

Myoring1

1. Die unregelmäßige Hornhaut beim
Keratokonus führt zu einer unscharfen
Abbildung. Die Lichtstrahlen können nicht
auf einen Brennpunkt vereinigt werden.

MyoRing 2

2. Durch den MyoRing (blau) wird die
Hornhaut wieder regelmäßiger. Es entsteht
wieder ein brauchbarer Brennpunkt (grün)
und die Sehschärfe wird verbessert.

Keratokonusbehandlung mit CISIS / MyoRing

Bei der Keratokonusbehandlung mittels CISIS handelt es sich um einen minimalinvasiven Eingriff. Die Keratokonusspezialisten führen dabei einen geschlossenen MyoRing mit besonderen Eigenschaften in 0.3 mm Tiefe unter der Hornhautoberfläche zwischen zwei Hornhautschichten ein. Der MyoRing verbessert beim Keratokonus die Hornhautgeometrie von einer irregulären zu einer sehr regulären Hornhautoberfläche, indem der irregulären Hornhaut (Cornea) durch den regulär geformten MyoRing, eine reguläre Hornhautgeometrie aufgeprägt wird. Dadurch verbessert sich die Sehschärfe beim Keratokonus meist erheblich. Die Platzierung in einer Hornhautspalte zwischen zwei Hornhautschichten und die Tatsache, dass im Gegensatz zu Ringsegmenten der MyoRing keine Enden aufweist, führt zu einer hohen Vorhersagbarkeit der Ergebnisse und einer extrem niedrigen Komplikationsrate. Außerdem kann er, im Gegensatz zu Ringsegmenten, an der wahren postoperativen optischen Achse ausgerichtet werden, was zu wesentlich besseren Resultaten führt. Alle Studien und biomechanischen Berechnungen deuten derzeit darauf hin, dass der MyoRing aufgrund seiner geschlossenen Konstruktion auch in der Lage ist, das Fortschreiten des Keratokonus zu stoppen. CISIS ist von milden bis zu sehr fortgeschrittenen Fällen von Keratokonus effektiv - solange die Hornhautdicke zumindest 350 Mikrometer beträgt. Liegt die Hornhautdicke unter 350 Mikrometer ist nur mehr eine Hornhauttransplantation möglich. Die Technologie kann aber auch bei solchen Fällen eingesetzt werden, wo bereits eine Hornhauttransplantation durchgeführt wurde, diese aber nicht erfolgreich war.

Die Erörterung der modernen Keratokonusbehandlung mittels MyoRing in dem Bericht, der durch Klick auf das nebenstehende Abbild der Titelseite heruntergeladen werden kann, ist die deutsche Übersetzung des Artikels "Daxer A. MyoRing Treatment of Keratoconus.International Journal of Keratoconus and Ectatic Corneal Diseases 2015;4:76-83."

Auge mit MyoRing

Der MyoRing ist transparent.
In die Hornhaut eingesetzt
ist er praktisch nicht sichtbar.

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